Die Wertebänke bekommen ihren Grundanstrich

Inzwischen ist aus den Ideen und Entwürfen ganz sichtbar etwas geworden: Die InteA-Wertebänke bekommen Farbe!

Für die anstehenden Malerarbeiten konnten zahlreiche Materialien gespendet werden. Farbe, Pinsel, Abdeckmaterial und vieles mehr stellten die Firmen Eichhorn, Sto und Baudekoration Landmann zur Verfügung. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, die großen und kleinen Bänke Schritt für Schritt in die geplante Gestaltung zu überführen.

Bevor jedoch der erste Pinselstrich gesetzt werden konnte, war einiges an Vorbereitung notwendig. Für die rund sechs Meter lange Bank wurde von der stellvertretenden Schulleiterin Discher die KFZ-Werkstatt als einziger geeigneter Werkraum der Schule ausgewählt. Damit die umfangreichen Malerarbeiten dort professionell und sicher durchgeführt werden konnten, wurde die Werkstatt von den Beteiligten sorgfältig abgedeckt und vorbereitet.

Anschließend erhielten die InteA-Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrkräfte eine fachkundige Einweisung. Fachpraxislehrer Moritz Karger vermittelte wichtige Hinweise und praktische Grundlagen für die anstehenden Malerarbeiten. Dabei wurde erklärt, welches Werkzeug oder Hilfsmittel wie richtig eingesetzt wird und worauf beim Grund-anstrich besonders geachtet werden sollte.

Gut vorbereitet machten sich die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Kleingruppen mit ihren Lehrerinnen Dolores Pleyer, Anika Döring und Christin Wiegand ans Werk.

Nun wurde gestrichen, gerollt und gestaltet. Und dabei standen die Schülerinnen und Schüler nicht nur gebückt vor der Bank, wie abgebildet. Manchen lagen unter der Bank oder kletterten dahinter, um sie rundum zu weißen. Zwei mal wurde die weiße Farbe aufgetragen. Nach den Herbstferien, wenn die Bänke durchgetrocknet sind, zeigt sich dann, ob ein weiterer Anstrich nötig sein wird.

Beim Arbeiten zeigte sich schnell: Nicht immer läuft alles nach Plan – und genau dann ist Unterstützung gefragt. Kurzfristig sprang Herr Geier-Müller ein, als Nägel aus den Bänken entfernt, etwas gesägt oder einzelne Stellen nachgearbeitet werden mussten.

Auch Schulleiter Alexander Popplow überzeugte sich persönlich vom Fortschritt des Projekts. Bei seinem Besuch in der Werkstatt konnte er sich ein Bild vom Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der beteiligten Lehrkräfte machen. Für den sichtbaren Einsatz und die geleistete Arbeit fand er lobende Worte und würdigte das große Engagement aller Beteiligten.

So wächst das Projekt nicht nur optisch, sondern auch innerhalb der Schule immer weiter. Was zunächst als Idee der InteA-Abteilung begann, beschäftigt inzwischen zahlreiche Menschen und Fachbereiche der gesamten Schule. Lehrkräfte unterstützen mit ihrem Fachwissen, Werkstätten werden zur Verfügung gestellt, Materialien werden gespendet und Schülerinnen und Schüler packen gemeinsam an.

Die InteA-Wertebänke werden damit zu einem echten Gemeinschaftsprojekt der Beruflichen Schule Oberhessen – über Klassen, Fachbereiche und Zuständigkeiten hinweg.

Und während die ersten Farbschichten trocknen, wird bereits sichtbar, was das Projekt von Anfang an ausgemacht hat: Unterschiedliche Menschen bringen ihre Fähigkeiten, Ideen und Perspektiven ein und gestalten gemeinsam etwas, das später viele Menschen zum Platznehmen und Nachdenken einladen sollen.

Lesen Sie gerne weiter zum aktuellen Arbeitsstand der InteA-Wertebänke.