Als Rettungsassistent muss man richtig fit sein...
…, so die Erkenntnis von Eduardo. Er fandes „krass, wie körperlich fit man in diesem Beruf sein muss“, nachdem er den 17 kg schweren Rucksack ausprobiert hatte, den man zu dem Patienten tragen muss, auch wenn dieser z. B. in der 3. Etage wohnt.

Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Oberhessen am Standort Nidda hatten die Möglichkeit, mit ihren Lehrkräften Simone Geist, Daniel Glaubitz, Dirk Lüthje und Jordie Menke die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Nidda zu besuchen, um dort einen Rettungswagen anzuschauen. Der Wachenleiter Claudius Kleer informierte dabei ausführlich über die Berufe Notfallsanitäter und Rettungssanitäter sowie die Möglichkeiten beim DRK, eine Ausbildung oder ein Praktikum zu absolvieren. Dabei berichtete er sehr anschaulich über die anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit, die in der Regel in 12 – Stunden – Schichten und auch nachts, an Feiertagen oder am Wochenende geleistet werden muss. Auch die Verdienstmöglichkeiten wurden angesprochen, die durch Wochenend- und Feiertagszuschläge noch attraktiver werden. Er betonte auch, dass ihm die Arbeit in tollen Teams viel Freude macht und manche Mitarbeiter auch neben ihrer eigentlichen Berufstätigkeit z. B. an Wochenenden beim Rettungsdienst arbeiten.

Claudius Kleer zeigte und erläuterte den interessierten Schülern, die von den vielen Materialien und elektronischen Geräten, die im Wagen vorhanden sind, sehr beeindruckt waren, ausführlich die Ausstattung des RTW.

Nachdem alle Fragen der interessierten Schüler beantwortet waren, wurde noch ein Gruppenfoto mit dem Rettungswagen gemacht.