Workshop BGN: Arbeitssicherheit, Brandschutz und professioneller Umgang mit Küchenmessern
Am heutigen Tag stand ein praxisnaher Workshop rund um Arbeitssicherheit, Brandschutz und den sicheren Umgang mit Küchenmessern auf dem Programm der 10BzB4 und 11 BF2. Der Workshop von Herrn Klepper (BGN) war in zwei Teile gegliedert und verband grundlegende Sicherheitsaspekte mit fachpraktischem Wissen in der Küche.


Teil 1: Allgemeiner Teil – Arbeitssicherheit und Brandschutz
In den ersten vier Unterrichtsstunden lag der Fokus auf dem allgemeinen Arbeitsschutz und Brandschutz. Dieser Teil vermittelte wichtige Grundlagen, um Risiken im Berufsalltag frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden.
Mit dabei war im ersten Teil die Klasse 10MT3 (Anlagenmechaniker SHK), die das Thema Arbeitssicherheit gerade im Lernfeld 1 behandeln. Neben zentralen Regeln zur Arbeitssicherheit wurden auch Piktogramme zur Unfallverhütung thematisiert, die im Arbeitsalltag Orientierung geben und Gefahren schnell sichtbar machen.
Auch die Nutzung von Feuerlöschern sowie das richtige Verhalten im Brandfall wurden besprochen und in ihrer Bedeutung für alle Ausbildungsbereiche hervorgehoben.

Teil 2: Messerworkshop – sicher schneiden und fachgerecht arbeiten
Im zweiten Teil des Tages ging es dann ganz anschaulich zu: Der Schwerpunkt lag auf der sicheren und ergonomischen Arbeit mit Küchenmessern. Herr Klepper hatte eine große Anzahl unterschiedlichster Messer mitgebracht. Hier zeigte sich deutlich, wie wichtig Technik, Körperhaltung und Achtsamkeit im Umgang mit Schneidwerkzeugen sind.
Eine sichere Grifftechniken (Krallengriff) durfte auch praktisch trainiert werden.
Neben einem Film über die Herstellung von Messern erfuhren die die Schülerinnen und Schüler auch die Grundlagen des Schärfens und Wetzens von Messern.
Ein wichtiger Punkt: Gut geschärfte Messer arbeiten nicht nur präziser, sondern sind auch sicherer, da weniger Kraft benötigt wird und das Risiko des Abrutschens sinkt.
Neben der fachlichen Technik wurde auch deutlich gemacht, welche Folgen Messerunfälle haben können – sowohl für die betroffene Person als auch organisatorisch für den Betrieb. Schon ein kleiner Messerunfall kann Kosten von rund 850 € verursachen, zum Beispiel durch Ausfallzeiten, Lohnfortzahlungen oder Überstunden anderer Mitarbeitender. Die möglichen Folgeschäden bei schwereren Verletzungen sind dabei noch nicht mitgerechnet.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie eng Arbeitsschutz, Brandschutz und fachpraktische Ausbildung zusammenhängen – und wie wichtig eine sichere Arbeitsweise im Berufsalltag ist.