Zoom-Gespräch mit Herrn Yehuda aus Jerusalem


Gleich fünf Klassen der 10. und 11. Jahrgangsstufe der Beruflichen Schule Oberhessen durften kürzlich an einem ganz besonderen Unterrichtserlebnis teilhaben: Im Rahmen des Religionsunterrichts fand ein Zoom-Meeting mit Herrn Yehuda statt, der direkt aus Jerusalem zugeschaltet war und die Schülerinnen und Schüler auf eine lebendige und persönliche Reise durch den jüdischen Alltag mitnahm.
Herr Yehuda zeigte dabei verschiedene religiöse Gegenstände – darunter eine Torarolle, eine Mesusa und Tefillin – und erklärte anschaulich deren Bedeutung im jüdischen Leben. Besonders eindrucksvoll war sein Einblick in den Sabbat: Er beschrieb ihn als bewusste Unterbrechung des Alltags, die den Zusammenhalt der Familie stärkt und Raum für das Wesentliche schafft.
Was den Vortrag für alle Beteiligten besonders machte, war Herrn Yehudas ganz persönliche Geschichte: Er ist zum Judentum konvertiert und schilderte offen und berührend seinen Entscheidungsprozess sowie seine tiefe Liebe zu Israel und Jerusalem. Diese Authentizität und Lebendigkeit hinterließ bei Schülerinnen,
Schülern und Lehrkräften gleichermaßen einen bleibenden Eindruck.
Unser herzlicher Dank gilt Herrn Yehuda für diesen wunderbaren Vortrag, der Lea-Fleischmann-Bildungseinrichtung für das Angebot, dem Wetteraukreis für die Finanzierung sowie Herrn Rosen von der Lea-Fleischmann-Bildungseinrichtung für die Organisation und Vermittlung. – Schalom! 🕎
Geeske Ballhorn, Schulpfarrerin der Beruflichen Schule Oberhessen