Erschöpft, aber glücklich mit den vielen Erfahrungen im Gepäck, wieder gesund in Gießen angekommen!

Rückblick, ein Resümee? Wäre es nicht besser statt nach hinten, lieber nach vorne zu schauen? Nach dieser Reise lohnt es sich allerdings, ein wenig Zeit zu investieren, um sich die letzten zwei Wochen anzusehen. 
Die Entscheidung mit der diesjährigen Oberstufe nach Dänemark zu fahren, ist uns nicht einfach gefallen. Viele vorbereitende Gespräche waren nötig, um alle in eine Richtung zu bekommen. Die Anspannung ist bei allen, die sich auf ein solches Projekt einlassen, hoch. Vierzehn Tage nicht Zuhause, fremdes Land, andere Kulturen und weniger Privatsphäre. 
Nach erreichen des Ziels, schon nach wenigen Stunden, spürt man ein lockeren, ein Angekommen sein. Die freundliche Art und Weise des Empfangs trägt ein Vieles dazu bei. Es ist ein wunderschönes Erlebnis, wenn man beobachten kann, wie konzentriert die Schüler plötzlich arbeiten, Kontakte knüpfen und sich auf dieses Abenteuer einlassen. Auch die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler wird vertraulicher. Gemeinsam etwas unternehmen, zeigt beiden Seiten ein klareres Gesicht des anderen. Es werden Gespräche geführt, welche man in einer Schule nie führen würde. Wenn man noch am Ende von den Gastgebern gesagt bekommt, wie diszipliniert und freundlich unsere Schüler gewesen seien, erfüllt dies einem schon mit etwas Stolz. Dies ist für uns Schule und Ausbildung. So sollte es überall sein, den Menschen in Vordergrund stellen, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich bilden. Denn was wir benötigen, sind junge aufgeschlossene, weltoffene und tolerante Menschen.

Also nun wieder den Blick nach vorne gerichtet und an alle, die dies lesen: Lasst euch darauf ein, tragt dazu bei, den uns Nachfolgenden etwas mit zu geben. Sie werden euch dankbar sein.
Hans Georg Lippert